Der Formhaarschnitt

  • Haare mit Formhaarschnitt schneiden
  • Der Formhaarschnitt wird generell nass geschnitten, nachdem eine Haarwäsche durchgeführt worden ist. Der Grund dafür ist, dass nur bei nassem Zustand der Haare alle Schwachstellen und Wirbel sowie der natürliche Fall des Haares optimal zu erkennen sind.

·         Der Volumenhaarschnitt

Beim Volumenhaarschnitt wird dieselbe Technik angewendet wie beim Formhaarschnitt. Auch bei dieser Art des Schnitts wird das Haar im nassen Zustand per Graduation geschnitten.

Der einzige Unterschied ist lediglich, dass beim Schneiden besonders viel Volumen erzeugt werden soll, meist mit Hilfe eines sehr stufigen Schnitts. Durch die besondere Schnittführung wird den Haaren ein äußerer Schwung verliehen, der für mehr Fülle und Bewegung sorgt.

  • Eine neuartige Art wird auch als 5-Point-Cut bezeichnet; dabei wird auf einen Schnitt im Skelett­muster gesetzt, der dafür sorgt, dass die einzelnen Haare sich gegenseitig als Stütze dienen. Diese Schneidetechnik verlangt jedoch fachliches Können und sollte einem guten Friseur überlassen werden.

          Der Splisshaarschnitt

  • Die dritte Variante des Haareschneidens ist der Splisshaarschnitt. Dabei werden entweder nur die Spitzen der Haare geschnitten, je nach Handhabung im trockenen oder angefeuchteten Zustand, oder man wendet sich auch dem Deckhaar zu, denn auch dort ist Spliss häufig zu erkennen.
  • Dies ist somit die einfachste und daher auch günstigste Art des Haarschnitts, wobei man jedoch beachten sollte, dass der Splisshaarschnitt nicht sonderlich zu Volumen oder einem guten Sitz beiträgt, sondern hier lediglich vorhandener Spliss entfernt wird.
  • Strähne für Strähne wird dabei glatt gezogen bzw. auf Spannung gehalten. Auf diese Weise lassen sich die kaputten Stellen, an denen das Haar absteht, schnell erkennen. Diese Stellen werden nun einfach mithilfe einer Schere abgeschnitten. Auch diesen Schnitt sollte man bestenfalls dem Fachmann überlassen.